Gothia Cup 2006

Gothia Cup 2006 – Ein Hauch von WM-Stimmung

Obwohl sich ausgerechnet der jüngste Teilnehmer, Sebastian Szobries, das Schienbein gebrochen hatte und mit einem Gipsbein aus dem Bus stieg, strahlten die 35 Rhenanen , als Jugendleiter Stefan Hausmann und Winfried Sieprath am Sonntagmorgen aus Göteborg zurückkehrten, so begeistert war die Gruppe von der Teilnahme am Gothia Cup 2006. Bei der Teilnahem von 1520 Jugendmannschaften aus aller Welt hat der Veranstalter eine logistische Meisterleistung vollbracht, die eines gleichen sucht.

5k

Eine Woche zuvor bezog man mit brasilianischen, mexikanischen, und anderen Nationalitäten Quartier in den Klassenräumen der Schule Burgarden Annex, zentral gelegen zwischen dem Ullevi-Stadion und der Sportarena Scandinavium. Nachdem professionelle Mannschaftsfotos vom Veranstalter gemacht waren, begannen am Montagmorgen für die A- und B-Jugendmannschaften die Vorrundenspiele im Sportzentrum Kungsbacka.

33k
59

Höhepunkt war die imposante Eröffnungsfeier im ausverkauften Ullevi-Stadion. Mit extra für die Eröffnungsfeier bestimmten T-Shirts, zog die Gruppe mit stimmungsvollen Rhenanen-Liedern singend zum Stadion und machte mit anderen Mannschaften im deutschen Block kräftig Stimmung, ein Hauch von WM-Stimmung kam auf.

Nach der offiziellen Eröffnung und Vorstellung des Afrika-Projekts des Veranstalters begann die grandiose Show. Tolle Rock- und Popbands sowie die farbenfrohen Formationsfiguren hunderter schwedischer Jugendlicher stellten immer wieder den Weltfrieden und Völkerverständigung in den Mittelpunkt und begeisterten das Publikum aus der ganzen Welt. Zwischendurch marschierten immer wieder Mannschaften aus allen Erdteilen, oft in landestypischen Trachten, ins Stadion ein. Unbeschreiblicher Jubel brandete beim Einmarsch der deutschen und schwedischen Repräsentanten auf. Ein imposantes Feuerwerk und Lichterspektakel beendete die Show.

Fußballerisch gaben die Rhenanen ihr Bestes, nach vier Spielen u.a. gegen das US-Team Westwood Academy, in dem man unglücklich verlor, war das Turnier für die A-Jugend beendet. Die B-Jugend steigerte sich von Spiel zu Spiel, verlor knapp gegen Dallas Tsunami, gewann mit 2:1 gegen Kramforsalliansen (SWE), schied dann nach einem knappen 0:1 gegen Stureby SK leider aus.

85
75
86

Nun konnte man im angenehmen schwedischen Klima regenerieren. Mit der Gothia Card ausgestattet, konnten die Sehenswürdigkeiten Göteborgs erkundet werden. Fahrten mit den typischen flachen Padden-Booten durch die Kanäle und den Hafen, Flanieren auf Schwedens Prachtstraße „Avenyn“ und Bummeln durch imposante Einkaufsarkaden standen auf dem Programm. Immer wieder wurde der „Liseberg“, Skandinaviens größter Freizeitpark u. a. mit einer atemberaubenden Fahrt auf der Holzachterbahn aufgesucht. Abschluss des Freizeitprogramms war ein Ausflug in den typisch skandinavischen Schärengarten, einer Landschaft, die aus tausenden kleinen Inseln besteht. Über mehrere solcher Inseln, die durch imposante Brücken verbunden sind, führte die Fahrt zur Halbinsel Tjörn. Baden in einem Fjord und der idyllische Hafenort Skärhamn bildeten den Abschluß einer tollen Woche in Göteborg.

106

Prächtig war auch die Stimmung auf dem Heimweg, hatte man doch den Bronzegewinner der Girls-14, den PSV Hildesheim, wieder mit in den Bus auf die Heimreise mitgenommen. Diese hatten am Tag zuvor gegen Malmö FF, trotz der Unterstützung der kompletten Immendorfer Crew den Einzug ins Finale verpasst. Einig waren sich alle Teilnehmer darüber, zu diesem wunderbaren Turnier wiederzukommen.

Stefan Hausmann (siehe auch GVZ vom 28.07.2006)

Alle Bilder findet Ihr hier...


Fluss Kreuzfahrten